Philosophie

 

Lebenssinn

 

Mein persönlicher Sinn des Lebens ist, möglichst viel Unbewusstes bewusst zu machen, um

 

- eine bessere Ausgabe meiner selbst zu werden

- zu erkennen, was Wahrheit und Trugbild ist

- Wichtiges und Unwichtiges unterscheiden zu können

- mich zu entwickeln durch Erfahrung und nicht mehr durch Leiden

- zu merken, dass meine körperlichen Schmerzen durch ein Ungleichgewicht in mir  - und   meine psychischen Schmerzen durch den eigenen Egoismus entstehen

- zu erkennen, dass es eine Macht gibt, die grösser ist als mein beschränktes Wissen & Handeln

- den Widerstand aufgeben zu können zugunsten eines weiten, inneren Raumes

- zugunsten von blosser Beobachtung und Wahrnehmung das verstandesmässige Beurteilen, Benennen und Vergleichen zurückzudrängen und somit der Intuition und Inspiration Platz zu machen

- durch Wissen und Fühlen Weisheit und Liebe zu leben

 

 Lieblingsgedichte

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten wohl nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn.

Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,

und ich kreise Jahrtausende lang,

und ich weiss nicht, bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein grosser Gesang.             R. M. Rilke

 

 

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, 

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zu Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 

Wir sollen heiter Raum um Raum durchstreifen

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen.

Er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht erschlaffen

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

                                                              

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden.

Des Lebens Ruf an uns wir niemals enden.

Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde!

                                                                     H. Hesse

 

Lebensanliegen

 

 

Wir müssen für die Achtung der Tiere eintreten.

Töten ist verwerflich und unnötig.

Wer aber Fleisch ist, muss in letzter Konsequenz auch ein Tier töten können.

Wir sind für das verantwortlich, was uns anvertraut ist.

Fleisch essen - heute -  ist nicht mit erhabenen Gefühlen vereinbar, weil Fleisch zu essen zu den verzichtbaren Luxusgütern gehört.

Niemand verhungert, weil er vegetarisch oder vegan lebt. 

Wer bewusst und im Einklang mit der Natur lebt, kann kein Fleisch essen.